S a t z u n g des RC Sauerlach e.V. Reitclub

Fassung vom 30.04.2018
S a t z u n g des RC Sauerlach e.V. Reitclub
(Gemeinnütziger Verein)

§1
Name, Sitz und Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen RC Sauerlach e.V. Reitclub. Er hat seinen Sitz in Sauerlach. Der Verein ist in
das Vereinsregister einzutragen. Der Verein ist auf unbestimmte Zeit gegründet. Das Geschäftsjahr ist das
Kalenderjahr.

§2
Reit- und Fahrverband

Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes e. V., München, sowie des Verbandes der
Reit- und Fahrvereine Oberbayern e. V., München, und erkennt deren Satzungen und Ordnungen jeweils an.

 

§3
Zweck und Aufgaben des Vereins

1. Der RV bezweckt die Förderung des Reitsports.
Die Zweckverwirklichung ist folgende:
2. Die Gesundheitsförderung und Leibesertüchtigung aller Personen, insbesondere der Jugend im Rahmen
der Jugendpflege durch Reiten, Fahren und Voltigieren;
3. die Ausbildung von Reiter, Voltigierer, Fahrer und Pferd in allen Disziplinen;
4. Hilfe und Unterstützung bei der mit dem Sport verbundenen Pferdehaltung als Maßnahme zur Förderung
des Sports und des Tierschutzes;
5. Die Vertretung seiner Mitglieder gegenüber den Behörden und Organisationen auf der Ebene der
Gemeinde und im Kreisreiterverband;
6. Die Förderung des Reitens in der freien Landschaft zur Erholung im Rahmen des Breitensports und die
Unterstützung aller Bemühungen zur Pflege der Landschaft und zur Verhütung von Schäden;
7. die Förderung des therapeutischen Reitens;
8. die Mitwirkung bei der Koordination aller Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur für Pferdesport
und Pferdehaltung im Gemeindegebiet.
Der Verein ist politisch und konfessionell neutral. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht eigenwirtschaftliche
Zwecke, sondern ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes
„Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung 1977(AO 1977). Eine Änderung im Statut der
Gemeinnützigkeit zeigt der Verein dem Bayerischen Landes-Sportverband e.V., den Fachverbänden seiner
Abteilungen und dem für ihn zuständigen Finanzamt für Körperschaften an. Mittel des Vereins dürfen nur für
die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln
des Vereins. Ausscheidende Mitglieder haben keinerlei Ansprüche auf das Vereinsvermögen. Es darf keine
Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe
Vergütungen begünstigt werden.

§4
Mitgliedschaft

Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden. Die Mitgliedschaft wird erworben
durch schriftliche Beitrittserklärung, über deren Annahme der Vorstand entscheidet.
Für den Fall der Ablehnung des Aufnahmeantrages durch den Vorstand brauchen Ablehnungsgründe nicht
angegeben werden. Im Falle einer Ablehnung durch den Vorstand hat die betreffende Person ein
Einspruchsrecht. Über diesen Einspruch und die Aufnahme entscheidet dann endgültig die
Mitgliederversammlung.
Die Mitgliedschaft wird verloren durch:
• Tod eines Mitglieds
• Kündigung des Mitglieds, welche schriftlich zu Händen des Vorstandes, unter Einbehaltung einer
vierteljährlichen Kündigungsfrist, auf den Schluss eines Kalenderjahres zu erklären ist und
• durch Ausschluss eines Mitglieds durch Vorstandsbeschluss. 

§5
Mitgliedsrechte – Mitgliedspflichten

Die Mitgliedschaft berechtigt:
• zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung.
• zur Ausübung des Stimmrechtes in der Mitgliederversammlung sind nur aktive Mitglieder über 18
Jahren berechtigt.
• Zur Teilnahme an allen Vergünstigungen, die der Verein kraft seines Vereinszwecks und der von ihm
selbst gesetzten Aufgaben bietet.
Pflicht aller Mitglieder ist es, die Richtlinien des Vereins (z. B. zur Benutzung des Pferdematerials u. der
Reitanlagen) zu befolgen und die Ziele des Vereins nach besten Kräften zu unterstützen.
Pflichten der Mitglieder –LPO und Verstöße gegen den Tierschutz-Gesetz
1. Die Mitglieder sind hinsichtlich der Ihnen anvertrauten Pferde verpflichtet, stets - auch außerhalb von
Turnieren - die Grundsätze des Tierschutzes zu beachten, insbesondere
1. die Pferde ihren Bedürfnissen entsprechend angemessen zu ernähren, zu Pflegen und
artgerecht unterzubringen,
2. den Pferden ausreichend Bewegung zu ermöglichen,
3. die Grundsätze artgerechter Pferdeausbildung zu wahren, d.h. ein Pferd nicht unreiterlich zu
behandeln, z.B. zu quälen, zu misshandeln oder unzulänglich zu transportieren.
2. Die Mitglieder unterwerfen sich der Leistungsprüfungsordnung (LPO) der Deutschen Reiterlichen
Vereinigung (FN) einschließlich ihrer Rechtsordnung.
Verstöße gegen die dort aufgeführten Verhaltensregeln (§920 LPO) können gemäß § 921 LPO mit
Verwarnung, Geldbußen und / oder Sperren für Reiter und / oder Pferd geahndet werden. Außerdem können
dem Mitglied die Kosten des Verfahrens auferlegt werden.

§6
Arten von Mitgliedern

Es werden unterschieden:
• Aktive Mitglieder (Erwachsene – Jugendliche bis 18 Jahre)
• fördernde Mitglieder (natürliche und juristische Personen)
• Ehrenmitglieder.

§7
Ehrenmitgliedschaft

Ehrenmitglied kann werden, wer sich um den Verein oder den Reitsport besondere Verdienste erworben hat.
Über die Aufnahme eines Ehrenmitgliedes beschließt der Vorstand mit einer ¾ Mehrheit.

§8
Ausschluss eines Mitglieds

Der Ausschluss eines Mitglieds kann durch Beschluss des Vorstandes mit 2/3 Mehrheit ausgesprochen
werden, wenn das Mitglied das Ansehen oder die Interessen des Vereins schädigt, wenn es seiner
Beitragspflicht über den Schluss eines Kalenderjahres hinaus, trotz wiederholter Aufforderungen, nicht
nachkommt oder aus einem anderen wichtigen Grund (z. B. ehrloses Verhalten, unreiterliches Verhalten
usw.).
Der Antrag auf Ausschluss eines Mitgliedes kann von jedem Mitglied gestellt werden. Vor der
Beschlussfassung über den Antrag auf Ausschluss ist dem Mitglied rechtliches Gehör zu geben. Der
Beschluss über den Ausschluss ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen. Gegen den Beschluss ist binnen einer
Frist von einem Monat die Berufung an die nächste ordentliche Mitgliederversammlung zulässig.

§9
Mitgliedsbeitrag

Der von der Mitgliederversammlung beschlossene Beitrag (Jahresbeitrag) ist mit Beginn des Kalenderjahres
zur Zahlung durch Lastschrift fällig. Lastschriftrückbuchungsgebühren gehen zu Lasten des Mitglieds. Der
Vorstand ist berechtigt, auf Antrag eines Mitgliedes den Beitrag ganz zu erlassen oder zu ermäßigen, wenn
ein wichtiger Grund vorliegt (z. B. wirtschaftliche Bedürftigkeit, kein eigenes Einkommen, besonders fleißige
und aktive Tätigkeiten für den Verein, z. B. im Rahmen des Arbeitsdienstes.).

§10
Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:
• der Vorstand und
• die Mitgliederversammlung.

§11
Vorstand

Der Vorstand besteht aus:
• dem Vorsitzenden,
• dem Schriftführer und
• dem Kassenwart.
Vorstandsmitglied des Vereins kann nur werden, wer volljährig ist.

§12
Vertretung und Geschäftsführung

1. Der Verein wird durch den Vorsitzenden oder den Schriftführer gerichtlich und außergerichtlich
vertreten.
2. Der Vorstand leitet den Verein und führt die laufenden Geschäfte. Ihm obliegt auch die Verwaltung
und Verwendung der Vereinsmittel. Seine Tätigkeit ist ehrenamtlich. Entstehende Aufwendungen
werden auf Antrag erstattet.
3. Die Haftung des Vorstandes ist beschränkt auf das Handeln in grober Fahrlässigkeit.
4. Über die Einnahmen und Ausgaben führt der Kassenwart Buch. Jedes Mitglied ist berechtigt,
jederzeit die Geschäftsbücher des Vereins einzusehen.

 

§13
Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:
• die Wahl des Vorstandes für die Dauer von 2 Jahren,
• die Entgegennahme des Rechenschafts- und Kassenberichtes des Vorstandes und dessen
Entlastung,
• die Festsetzung des Mitgliederbeitrages,
• die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

§14
Einberufung der Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung wird möglichst im ersten Viertel des Kalenderjahres durch den
Vorstand einberufen. Die Mitglieder sind hierbei unter Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens vier
Wochen vor dem Tag der Einberufung schriftlich zu laden. Der Vorstand kann eine außerordentliche
Mitgliederversammlung einberufen. Er ist hierzu verpflichtet, wenn ein Fünftel der Mitglieder dies unter
Angabe des Zweckes und der Gründe schriftlich verlangt. In diesem Falle sind die Mitglieder mindestens
eine Woche vor dem Tag der außerordentlichen Mitgliederversammlung schriftlich zu laden.

§15
Leitung und Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung

Den Vorsitz der Mitgliederversammlung führt in jedem Fall ein Mitglied des Vorstandes.
In der Versammlung stimmberechtigt sind Mitglieder laut §5b. Die Vertretung eines Mitgliedes in jeglicher
Mitgliederversammlung ist zulässig, jedoch nur durch ein mit schriftlicher Vollmacht versehendes
wahlberechtigtes Mitglied des Vereins.
Der Beschlussfassung der Mitgliederversammlung unterliegen die in der Tagesordnung bekannt gegebenen
Gegenstände. Mitglieder können weitere Diskussionspunkte schriftlich bis 14 Tage vor der
Mitgliederversammlung an den Vorstand richten. Spätere Vorschläge brauchen nicht berücksichtigt werden.
Alle Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden, soweit nach Gesetz und Satzung nichts anderes
bestimmt ist, mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit
entscheidet die Stimme des die Mitgliederversammlung leitenden Vorsitzenden. Stimmenthaltungen zählen
nicht mit. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen, die vom
Vorsitzenden der Versammlung, sowie dem Protokollführer zu unterzeichnen und den Mitgliedern schriftlich
bekannt zugeben ist.

§16
Satzungsänderung

Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Stimmenmehrheit von ¾ der
erschienenen Mitglieder erforderlich. Beschlüsse über Satzungsänderungen, welche den in §3 genannten
gemeinnützigen Zweck betreffen, bedürfen der Einwilligung des zuständigen Finanzamtes.

§17
Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf Antrag des Vorstandes.
Die Einladung des Vorstandes zu der Mitgliederversammlung, die über die Auflösung beschließen soll, muss
4 Wochen vor der Sitzung schriftlich erfolgen. Der Nachweis der erfolgten Einladung gilt als geführt, wenn
der Schriftführer in der Mitgliederversammlung versichert, dass er eine schriftliche Einladung unter
Bekanntgabe der Tagesordnung den Mitgliedern zugesandt habe.
Die Mitgliederversammlung, welche über die Auflösung des Vereins zu beschließen hat, ist beschlussfähig,
wenn mindestens ¼ der Mitglieder anwesend ist. Ist die Versammlung nicht beschlussfähig, so hat innerhalb
von 4 Wochen mit mindestens einwöchiger Frist die Einberufung einer zweiten Versammlung zu erfolgen.
Diese kann die Auflösung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschließen. Der
Auflösungsbeschluss bedarf der Zustimmung von ¾ der abgegebenen Stimmen.
Die Mitgliederversammlung beschließt im Falle der Auflösung über das Vereinsvermögen und hat zur
Abwicklung der Geschäfte zwei Liquidatoren zu ernennen. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall
steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an das Deutsche Kuratorium für Therapeutischen
Reiten e. V., das es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§18
Schlussbestimmung

Die Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung vom 28.01.2004 beschlossen und durch die
Mitgliederversammlungen vom 03.12.2004, 11.01.2008 und 08.03.2018 geändert. Sie tritt mit Eintragung in
das Vereinsregister in Kraft.
Änderungen und Ergänzungen dieser Satzung bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit der Eintragung in das
Vereinsregister. Soweit in dieser Satzung nichts anderes bestimmt ist, gelten die gesetzlichen
Bestimmungen. 

RC Sauerlach e.V.

Reitsportanlage Borriello

Lindenweg 5
82054 Sauerlach

Telefon: +49 171 7000 910

 

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